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So können Sie Solaranlagen für sich nutzen Solaranlagen können auf fast jedem Dach angebracht werden. Um herauszufinden, auf welche Weise die Solarzellen am besten montiert werden können, muss auf Neigung und Ausrichtung des Daches geachtet werden. Außerdem spielen oft architektonische Gestaltungsmöglichkeiten eine Rolle. Aufdachmontage Soll eine Solaranlage über der Dachhaut eines Gebäudes angebracht werden, so spricht man von einer Aufdachmontage. Die Solarzellen werden auf eine Traverse etwa 5 bis 10 cm über der Dachhaut angebracht. Durch eine Aufdachmontage beleibt das Dach vollkommen intakt, so gibt es keine undichten Stellen. Allerdings müssen einige Leitungen ebenfalls über der Dachhaut verlegt werden, die den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Außerdem ergibt sich durch das Gewicht der Solarzellen eine zusätzliche Dachlast. Allerdings kann die Aufdachmontage von Solaranlagen schnell, einfach und preisgünstig von einem Fachmann vorgenommen werden. Flachdachmontage Eine Flachdachmontage ist mit einer Aufdachmontage zu vergleichen. Die Solarzellen werden über der Dachhaut angebracht, ohne es zu beschädigen. Die Solarzellen können nicht in ein Flachdach integriert werden, da so kein optimaler Einfallswinkel für die Sonnenstrahlen vorhanden ist. Deshalb müssen Solaranlagen auf Flachdächern aufgeständert und optimal ausgerichtet werden. Am besten eignet sich eine Ausrichtung nach Süden bei 30° bis 60° Neigung. Preislich liegt eine Flachdachmontage etwas über einer Aufdachmontage, da zusätzlich das Ständerwerk und eine spezielle Schutzvorrichtung gegen Abheben bei starkem Wind bezahlt werden müssen. Indachmontage Eine Indachmontage sieht optisch sehr ansprechend aus. Die Dachziegel werden an der ausgewählten Stelle entfernt und die Solaranlage direkt auf die Dachlatten montiert. Damit die Dachhaut ersetzt werden kann und dicht bleibt, werden die Solarzellen überlappend angebracht. Zum Schluss werden die Solarzellen mit einem Rahmen in die Dachhaut eingebunden. Bei der Indachmontage entsteht keine zusätzliche Dachlast durch die Solaranlage.

[caption id= align=alignnone width=424 caption=Solaranlage im Dach integriert]Solaranlage[/caption]
Die Leitungen können unterhalb der Dachhaut erlegt werden und sind deshalb geschützt. Die integrierte Montage einer Solaranlage ist teurer als eine Aufdachmontage, da mehr Material gebraucht wird und die Montage aufwendiger ist. Ab und zu kann es zu auch undichten Stellen kommen, da die Dachhaut nicht mehr intakt ist. Fassadenmontage Die Montage der Solarzellen an der Fassade wird dann vorgenommen, wenn die Installation auf dem Dach nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Immer häufiger werden Solaranlagen an Fassaden als architektonisches Element eingesetzt. Die Erträge solcher Solaranlagen sind deutlich geringer und werden deshalb nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz höher vergütet. Freiflächenanlage Eine Solaranlage, die auf einer Freifläche aufgebaut wird, kann optimal nach der Sonne ausgerichtet werden. Nachführsysteme können dafür sorgen, dass die Solarzellen dem Sonnenverlauf folgen. Somit ist ein optimaler Energieertrag gewährleistet. Ein solches Nachführsystem für Solaranlagen ist allerdings sehr teuer. Eine Solaranlage auf einer Freifläche muss immer mit der örtlichen Baubehörde abgestimmt und genehmigt werden. Im Erneurbare-Energien-Gesetz werden Freiflächenanlagen aufgrund höherer Energieerträge  geringer vergütet. Solardach Beim Neubau ist das integrierte Solardach die optimale Lösung. Das Solardach übernimmt alle Funktionen eines herkömmlichen Daches. Auch die Dichtheit des Solardaches wird durch die Montagetechnik gewährleistet. Das Solardach zeichnet sich ebenfalls durch ein kontrolliertes Durchführsystem für Leitungen und Rohre aus. Sie werden nicht durch das Solardach geführt und garantieren so die Dichtigkeit. Das Solardach ist  leichter als Ziegel oder Schiefer, so entstehen keine statischen Probleme. Bei optimaler Ausrichtung und Neigung kann ein Solardach sich durch die Stromerträge zum größten Teil selbst finanzieren.