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"Stetig steigende Kosten für Strom sorgen immer wieder für Unmut bei den Verbrauchern. In den Anschreiben der Strom-Lieferanten ist dann oft als Erklärung zu lesen: ""Wegen gestiegener Kosten bei der Förderung erneuerbarer Energien und im Stromeinkauf müssen wir leider zum 1.1. unsere Strompreise anheben."" Viele Verbraucher glauben deshalb, Strom aus Erneuerbaren Energien wie beispielsweise Photovoltaik sei maßgeblicher Auslö¬ser für die seit Jahren steigenden Strom-Preise."
Die Sonne liefert uns Wärme und kann sogar mithilfe der Photovoltaiktechnik zur Strom-Gewinnung herangezogen werden. Jedes Jahr liefert und die Sonne 350 Milliarden Terawattstunden Energie. Umgerechnet könnten also alle Menschen mit den Sonnenstrahlen, die an einem einzigen Tag auf die Erde fallen, 180 Jahre lang mit Energie versorgt werden.

"Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. erläutert: ""Das Gutachten belegt, wie stark vor allem der Wirtschaftsstandort Deutschland vom Photovoltaik-Boom profitiert und wie eine vorausschauende und verlässliche Wirtschafts- und Umweltpolitik unseren Technologievorsprung erfolgreich in Markterfolge und zehntausende neuer Arbeitsplätze umsetzen kann."""
Derzeit sind die Kostenaufwände für Energie, die aus Photovoltaik gewonnen wird, immer noch höher, als die Stromproduktion mit fossilen Brennstoffen. Dies resultiert vor allem aus den nach wie vor teuren Kosten der Modulherstellung. Ein weiterer Aspekt ist, dass bei den fossilen Brennstoffen die Folgekosten für die Energieerzeugung nicht eingepreist werden. Besonders sinnvoll erscheint der Einsatz der Photovoltaik innerhalb eines Energiemixes diverses Energiewandlungsprozesse.
Solaranlagen können auch an Fassaden angebracht werden, wenn die Installation auf dem Dach nicht möglich ist, oder nicht gewünscht wird. Die Fassadenmontage für Solarzellen bietet sich besonders für große Flächen wie beispielsweise bei Mehrfamilienhäusern an. Bei der Integration der Solaranlage gibt es zwei Möglichkeiten. Bei Kaltfassaden werden die Solarzellen nachträglich vor der Fassade installiert und dienen der Energieproduktion, der Fassadengestaltung und dem Witterungsschutz. Bei Warmfassaden übernimmt die Solaranlage zusätzliche Funktionen der Gebäudehülle. Dafür werden im Bereich der Photovoltaik spezielle Isolierglasmodule angeboten, die auch schalldämmende Eigenschaften besitzen. Da die Solaranlage nicht ideal nach der Sonne ausgerichtet werden kann und der Energieertrag deshalb geringer ist, wird der Strom einer Fassadenmontage vom Erneuerbare-Energien-Gesetz höher vergütet.
[wikipedia]Solarstrom[/wikipedia]Immer wieder taucht die Frage auf, wie viele Jahre Solarzellen effektive Stromerträge bringen können. Da die Photovoltaik-Technik noch recht jung ist, gibt es noch keine eindeutigen Antworten. Die meisten Solarhersteller geben auf ihre Photovoltaik-Module Garantien zwischen 15 und 20 Jahren. Meist arbeiten Solarzellen aber auch nach diesen 20 Jahren mit gutem Wirkungsgrad für viele Jahre weiter. In einem Testzentrum in Italien wurden zwischen 1982 und 1984 Photovoltaik-Module installiert. Nach 22 Jahren Betrieb erbrachten sie noch 90 Prozent der Nennleistung. Demnach nimmt die Leistung der Solarzellen jährlich etwa ein halbes oder sogar nur ein viertel Prozent ab. Das bedeutet, dass Photovoltaik-Module nach 40 Jahren noch 90 Prozent ihre Leistung erbringen können.
[google]Photovoltaik-Anlage - Antworten auf wirtschaftliche Fragen[/google]