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Eine Photovoltaik-Anlage besteht aus verschiedenen, hochkomplexen Komponenten. Diese gewähren die Wandlung von Sonnenlicht in Solarstrom, die Einspeisung in das Haus oder das Stromnetz.
Kürzlich verabschiedete der Bundestag die zweite Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Darin wurde unter anderem festgelegt, die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen stärker zu senken als bisher. Der momentane Degressionssatz liegt bei 5 Prozent. Er soll der Photovoltaik-Industrie Anreize zu schnellen Entwicklungen liefern. Wird die Technologie für Photovoltaik-Produkte günstiger, amortisieren sich Photovoltaik-Anlagen trotz geringerer Einspeisevergütung schneller.
<p>Diese Art von Förderung ist für Jeden der in energieeffizientes Bauen investiert</p> <ul> <li>Privatpersonen</li> </ul> <ul> <li> Ein- und Zweifamilienhäuser (max. 2 Wohneinheiten)</li> </ul> <ul> <li> Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergesellschaften</li> </ul> <ul> <li>Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften (mit natürlichen Personen als Eigentümer)</li> <li>Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts</li> </ul>
"Wenn Sie eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage betreiben, stellt sich neben der Unternehmerschaft die Frage, ob auch eine Gewerbeanmeldung notwendig wird. Rechtlich stellt Solarstromerzeugung zwar eine unternehmerische Tätigkeit dar und ist damit gewerbeanmeldungspflichtig, jedoch ist die Gewerbeanmeldung häufig nicht notwendig, da es sich um eine private Anlage mit einer üblichen Größe handelt. Diese Photovoltaik- Anlagen werden im Sinne einer unternehmerischen Tätigkeit zunehmend als ""Bagatelle"" eingestuft."
Das Stromeinspeisungsgesetz wurde am 1. April 2000 durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit verbesserten Bedingungen abgelöst. Über 23 Prozent der gesamten Vergütung entfallen auf Strom aus Photovoltaik. Im Jahr 2000 wurden 13, 9 TWh Strom (1 Terawattstunde = 1 Milliarde Kilowattstunden) in das öffentliche Netz eingespeist und mit 0,9 Milliarden Euro vergütet. 2004, das Jahr der ersten EEG-Novelle, wurden 38,5 TWh Strom eingespeist, die mit insgesamt 3,61 Milliarden Euro vergütet wurden. Jetzt werden rund 67 TWh Strom eingespeist und mit 7,9 Milliarden Euro vergütet. 2000 bekam man noch 8,5 Cent pro kWh, heute sind es schon 11,4 Cent.
[wikipedia]Solarstrom[/wikipedia]Die Ausrichtung der Solarmodule hat einen zentralen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und ihren Wirkungsgrad. Die Sonnenstrahlen sollten möglichst senkrecht in die Solarzellen einfallen, deshalb sollte die Anlage exakt nach Süden ausgerichtet werden. Zusätzlich ist der Neigungswinkel von Bedeutung, der ortsabhängig ein zu stellen ist. Aber nicht nur der Neigungswinkel des ganzen Solarmoduls ist von Bedeutung, sondern auch der Azimutwinkel. Der Azimutwinkel gibt die exakte Abweichung in Grad von Modul zur Südausrichtung an. Solaranlagen mit einem Azimutwinkel von 0 Grad und einem Neigungswinkel von rund 30 Grad (je nach Örtlichkeit) erzielen einen optimalen Leistungsgrad. Durch ein Nachführsystem, sogenannte Solar Tracker, können die Wirkungsgrade noch weiter optimiert werden.
[google]So funktioniert Photovoltaik[/google]