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So funktioniert Photovoltaik
Die Energie der Sonne steht uns jederzeit und überall kostenlos zur Verfügung. Forscher haben berechnet, dass die Sonne noch mindestens 7 Milliarden Jahre für uns scheinen wird. Deshalb zählt Energie, die aus Sonneeinstrahlung gewonnen wird, zu den Erneuerbaren Energien.
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Die Sonne liefert uns Wärme und kann sogar mithilfe der Photovoltaiktechnik zur Strom-Gewinnung herangezogen werden. Jedes Jahr liefert und die Sonne 350 Milliarden Terawattstunden Energie. Umgerechnet könnten also alle Menschen mit den Sonnenstrahlen, die an einem einzigen Tag auf die Erde fallen, 180 Jahre lang mit Energie versorgt werden.
Durch Photovoltaik aus Licht Strom machen
Dass die Sonne uns mit Wärme beliefert ist eine Selbstverständlichkeit. Dass Sonnenenergie auch in Strom umgewandelt werden kann, wird erst seit einigen Jahrzehnten ausgenutzt. Die Photovoltaiktechnik, mit der Sonneneinstrahlung in Strom umgewandelt werden kann, besteht schon seit den 1950er Jahren. Damals wurde Photovoltaiktechnik dazu benutzt, Satelliten im Al mit Strom zu versorgen.
Der Begriff Photovoltaik setzt sich aus photos, dem griechischen Wort für Licht, und dem Nachnamen des bedeutenden Wissenschaftlers Alessandro Volta zusammen. Volta gilt als Erfinder der Batterie, auch die elektrische Spannung Volt ist nach ihm benannt.
Die Photovoltaiktechnik hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Industrie in Deutschland entwickelt. Deutschland ist weltweit der größte Produzent von Photovoltaik-Produkten. Auch bei der Stromerzeugung durch Photovoltaik liegt Deutschlang auf dem ersten Rang.
Wie genau kann Licht in Strom umgewandelt werden? Im Licht der Sonne sind Photonen enthalten. Treffen diese jetzt auf die Solarzelle, regen sie in ihrem Inneren Elektronen an. Durch den Aufbau der Solarzelle mit zwei verschieden geladenen Schichten, ist dort ein elektrisches Feld vorhanden. Über metallische Elektroden können die Elektronen von der negativ geladenen Seite zur positiv geladenen Seite fließen. Durch den Elektronenfluss entsteht Strom. Ein Wechselrichter wandelt den entstandenen Gleich-Strom in Wechsel-Strom um und speist ihn in das öffentliche Netz ein. Ein in den Stromkreis zwischengeschalteter Einspeisezähler zeigt an, wie viel Strom bisher in das Netz eingespeist wurde. Je mehr Sonnenlicht auf die Photovoltaik-Module fällt, desto größer sind auch die Strom-Erträge. Besonders geeignet sind nach Süden gerichtete Dächer mit einer Neigung zwischen 20° und 60°. Verschattungen durch Nebengebäude, Antennen oder Gauben sollten möglichst vermieden werden, da sie zu großen Ertragseinbußen führen können.
Strom aus Photovoltaik wird vergütet
Der Strom muss laut Erneuerbare-Energien-Gesetz vom Stromanbieter abgenommen und nach einem festen Satz vergütet werden. Auf diese Weise amortisieren sich Photovoltaik-Anlagen nach etwa 15 Jahren. Die Photovoltaiktechnik lässt es aber auch zu, den erzeugten Strom direkt zu nutzen. Bei so genannten Inselanlagen wie beispielsweise Parkscheinautomaten kommt diese Technik bereits zum Einsatz.
Photovoltaik ist eine umweltfreundliche Möglichkeit, Strom zu erzeugen. Photovoltaik verursacht beispielsweise keine Umwelt belastenden Schadstoffe wir Kohlenstoffdioxid. Photovoltaik-Module zeichnen sich durch eine Lebensdauer von meist über 20 Jahren aus. Auch danach enden sie nicht als Elektroschrott, sondern können vier oder sogar fünfmal recycelt werden.
Die Energiepreise steigen voraussichtlich in den anstehenden Wintermonaten weiter an. Die Heizkosten werden womöglich das Budget von Privatleuten wie Unternehmen stärker belasten als in den vergangenen Jahren. Eine Möglichkeit, dieser Kostenspirale zu entkommen, ist der Umstieg von Gas und Öl auf Solarthermie, Erdwärme und bzw. oder Photovoltaik.
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Sie Sie Immobilienbesitzer, dann können Sie selbst für eine solche Umrüstung sorgen und dauerhaft die laufenden Kosten für Ihr Eigentum gering halten. Da die Investitionskosten für eine solche Umrüstung nicht zu unterschätzen sind, sollten Sie über eine schrittweise Umstellung von fossilen auf regenerative Energien nachdenken. Übrigens können Sie von zahlreichen Fördermöglichkeiten sowohl von Seiten des Bundes als eventuell von Seiten Ihrer Kommune profitieren.
Lohnenswerte Sonnenstrahlung: In Deutschland trifft im Jahresdurchschnitt auf jeden Quadratmeter Fläche Sonnenstrahlung mit einer Kraft von mindestens 940 Kilowattstunden. Diese Energiemenge entspricht dem Brennwert von etwa 100 Litern Heizöl.
Schon mit Hilfe einer kleinen Solaranlage können Sie diese Energie nutzen. Modul aufgebaute Systeme ermöglichen Ihnen je nach zur Verfügung stehendem Budget die Anlage Stück für Stück zu vergrößern. Mit verhältnismäßig geringem Aufwand können Sie so Solarkollektoren auf Ihrem Hausdach installieren lassen, die die Erwärmung des Brauchwassers übernehmen. Die Sonneneinstrahlung ist nur in den Wintermonaten gelegentlich nicht ausreichend, um das gesamte benötigte Brauchwasser zu erwärmen. Dann muss die konventionelle Heizungsanlage einspringen. Soll Ihre solarthermische Anlage nicht nur das Brauchwasser erwärmen, sondern auch die Heizungsanlage unterstützen, dann können Sie das modular aufgebaute Solaranlagensystem problemlos erweitern lassen.
Möchten Sie vollständig auf Öl und Gas verzichten? Das können Sie erreichen, indem Sie die Solarthermieanlage mit einer Wärmepumpe kombinieren. Erleichtert wird die komplette Umstellung auf erneuerbare Energien, wenn Sie von Beginn an ein einziges System einsetzen. Dadurch haben Sie beim späteren Anlagenausbau keine Anpassungs- und Kompatibilitätsprobleme. In einer letzten Ausbaustufe könnten Sie neben den Wärmekollektoren zusätzlich noch Photovoltaikmodule auf Ihrem Hausdach oder an der Hausfassade installieren. So nutzen Sie die Sonnenenergie zur Stromerzeugung. Durch eine solcher Umrüstung kann ein Haus nach Niedrigenergiestandard der Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar zum Nullenergiehaus werden. Ein Nullenergiehaus erzeugt mehr Energie als es verbraucht.